BUNT IST DAS NEUE GRAU-IN-GRAU

Treibe es bunt - zusätzlich 7 einfache Tipps für mehr Farbe im Kleiderschrank!

“Bunt, bunt, bunt sind alle meine Kleider …” Das haben wir doch als Kinder schon gerne gesungen. Und mit den Enkelkindern singe ich es auch heute noch. Das hat mich letztlich auch animiert, meinen Kleiderschrank wirklich bunter werden zu lassen.

Bunt und immer bunter ist nämlich die neue Lieblingsfarbe von uns Pensionistinnen und Pensionisten Auf meiner Pinterest-Seite findest du viele Beispiele von Frauen und Männer, die  sich auch im hohen Alter noch bunt und mutig kleiden. Ich kann mich kaum satt sehen daran. Unter dem Begriff bunt verstehe ich nicht eine unkontrollierte Mehrfahrbigkeit. Alles was nicht schwarz, weiß oder grau ist, bezeichne ich als bunt.

Es gibt wirklich keinen Grund für permanentes Grau-in-Grau oder Schwarz-Weiß. Zugegeben, ich greife auch dann und wann noch zu diesen  unbunten Farben, weil ich mich manchmal der Illusion hingebe, dass Schwarz schlank macht. Aber die Vernunft siegt am Ende doch. Bunte Kleider oder zumindest Accessoires sind mir viel lieber. Sie machen meinen Tag fröhlich.

Eine Person – wir kennen sie alle – ist in in Punkto “Mut zur Farbe” das absolute Paradebeispiel: Man mag über die Mode der englischen Queen denken wie man will. Ich kenne außer ihr keine Frau, die bei der Mode so konsequent in den Farbtopf greift. Und es steht ihr wirklich ausgezeichnet, finde ich.

Das können wir definitiv auch!

Schau, wie schon erwähnt, einfach mal auf meiner Seite vorbei, du findest hier viele Beispiele für den Alltag. Ja, es braucht Mut. Aber wenn man diese Hürde überwunden hat, dann beginnt das wahre Abenteuer Mode. (Klicke dazu auf das Bild).

Auf meiner Pinterest-Seite findest du alles was uns guttut! (Klicke aufs Bild)

Farbe bringt Stimmung. Sie berührt uns, und sicher hat jeder Mensch auch eine Lieblingsfarbe. Meine ist flieder, und zwar die dunkelste Variante davon. Manche bezeichnen sie auch als magenta.

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Bild: Canva Pro

 

Die Lieblingsfarbe ist uns natürlich nicht angeboren. Meist verankert sie sich bei einem markanten Erlebnis in unserem Gedächtnis. Ich kann mich noch genau daran erinnern, als ich mit kaum 3 Jahren zum ersten Mal Flieder gerochen hatte. Ich war wie betäubt von diesem Duft, ich glaube, ich war glückselig.

Ich habe die Farbe sofort mit dem Geruch in Verbindung gebracht und schon war ein Gesamtbild erschaffen. Wenn ich heute diese wunderschöne Farbe sehe, kommt mir auch sofort wieder der Duft in den Sinn.
Wie ist das bei dir? Was ist deine Lieblingsfarbe? Mit welchem Erlebnis verbindest du diese Farbe?

Später hatte ich ganz andere Lieblingsfarben. Da war grün, bordeaux, kräftiges rot, und noch viele mehr. Nur blau war nie eine meiner Lieblingsfarben, obwohl sie angeblich die am häufigsten geliebte Farbe ist.

Später schlich sich dieses Magenta mit einem schönen Sommerkleid wieder als Lieblingsfarbe in mein Leben. Vielleicht schwelgte ich unterbewusst gerade in wunderbaren Kindheitserinnerungen und war besonders empfänglich für die Farbe. Wer weiß das schon so genau. Sie tut mit auf alle Fälle noch immer sehr gut! Ich kann kaum an einem guten Stück vorbei gehen, wenn auch nur ein Hauch von Magenta darin vorkommt. Man hat eben so seine liebenswerten Schwächen. Zum Glück lebe ich mehr vom Schauen als vom besitzen Wollen.

 

Farbe wirkt!

Farbe hat zweifelsohne eine große Wirkung auf uns. Sie kann sogar unsere Stimmung, unser Verhalten einer anderen Person gegenüber beeinflussen. Stell dir vor, du bist in einem schwierigen Gespräch mit einer Person, die du nicht sehr schätzt. Und dann trägt diese Person auch noch eine Farbe, die du absolut nicht magst. Ich glaube, das kann kein gutes Gespräch werden.

Die umgekehrte Situation ist sicher um ein Vielfaches angenehmer: Eine Person die du magst, in den Farben die du magst, und ein nettes Gespräch – pass auf, dass du dich nicht verliebst – obwohl, wer könnte ernsthaft etwas gegen eine extra Portion Liebe im Alltag haben?

Seit ewigen Zeiten haben sich auch große Denker mit der Wirkung von Farbe auf den Menschen beschäftigt. Heute wird sogar die Psychologie diese Wirkung nicht mehr gänzlich ausschließen.

Kein Mensch kommt daran vorbei

Farbe fasziniert uns Menschen seit ewigen Zeiten

Farbe kann sogar zaubern: Sie kann Menschen zum Strahlen bringen!

FARBE kann aber noch viel mehr: Sie kann Möbel in Szene setzen, Perspektiven schaffen, das Stimmungsbild beeinflussen. Manche färbige Räume empfinden wir sogar als spürbar wärmer als andere …

Zwischen Farbdiät und bunter Reizüberflutung liegt DIE WUNDERBARE WELT DER FARBHARMONIE.

Es sind ganz feine Details, die den großen Unterschied ausmachen.

“Eie Erfahrung lehrt uns, dass die einzelnen Farben besondere Gemütsstimmungen geben”, hat schon J.W.v. Goethe gesagt, der sich sehr intensiv mit dem Thema Farbe beschäftigt hat.

Goethe war sogar der Überzeugung, dass seine Farbenlehre von weit größerer Bedeutung sei als seine Dichtkunst. – Da gibt es also sicher noch viel zu entdecken.

Farben unterliegen nicht nur der Mode, sondern auch der Stimmung. 

“Wir können aus den farbigen Zeugnissen alter Epochen die Gefühlslage der betreffenden Völker ablesen.” (Johannes Itten)  

Manche Künstler sind für ihre verwendeten Farben genau so bekannt wie für ihre Werke – z.B. Tizian für sein Rot …

Jede Farbe hat ein Eigenleben und einen eigenen Charakter!

Naja, rot ist die Liebe, das weiß schon jedes Kind. Rot ist auch temperamentvoll, laut, warm.

Jede Farbe hat ein Eigenleben, eine starke Persönlichkeit. Ob wir wollen oder nicht, wir werden von Farben nahezu magisch angezogen.

Die Natur kann es einfach am besten!

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Bilder: Canva Pro

7 einfache Tipps für mehr Farbe in deinem Kleiderschrank

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Bild: Canva Pro
  1. Teile deine Kleidung in Basics und in Beiwerk. Kostüme, Anzüge und dergleichen sind Basics. Tops, Blusen, Krawatten, Socken, Tücher, Handtaschen, Schuhe, Schmuck … sind Beiwerk. Basics dürfen in gedeckten Farben sein, zB. blau, braun, grau. Schwarz sollte aber auch hier nicht die vorherrschende Farbe sein. Besonders Mutige wählen die Basics bunt und die Accessoires in gedeckten Farben. Das ist natürlich auch eine Möglichkeit. Für den Einstieg in die bunte Welt, wenn du gerade erst dem ewigen Grau-in-Grau entfliehen willst, empfehle ich die erste Variante.
  2.  Mache das Beiwerk bunt. Finde heraus, welche Farben zu dir passen. Meist haben wir dafür ein gutes Gespür. Ansonsten kannst du dich in einer Farb-Typ-Beratung beraten lassen. Eine wirklich ehrliche Freundin kann dir auch behilflich sein. Der Nachteil bei manchen Beratungen ist, dass man sich zu sehr auf Farben festlegt und nicht mehr den Mut aufbringt, andere Farben auszuprobieren.
  3. Halte das Beiwerk nach Möglichkeit einfärbig. Wenn gemustert, vermeide zu große Muster. Vertraue dafür mehr auf die kräftige Farbe. Der Vorteil dabei ist, dass die Teile besser kombinierbar sind. Gemusterte Teile legen dich mehr auf einen bestimmten Stil fest als einfärbige Teile. 
  4. Informiere dich über die Trendfarbe des jeweiligen Jahres.
  5. Sicher hast du auch eine Lieblingsfarbe. Vielleicht kannst du sie zu deinem Markenzeichen machen. Was auch immer du trägst, deine Lieblingsfarbe kann immer dabei sein.
  6. Wenn du dich noch nicht über bunte Blusen, Hemden, Shirts drüber traust, dann wähle erst mal Tücher oder andere Accessoires in deinen Lieblingsfarben.
  7. Krawatten sind nicht mehr wirklich zeitgemäß. Der moderne Mann ist leger gepflegt. Nicht nur in der Freizeit, sondern auch im Berufsalltag nimmt diese Kleidungsform nach und nach Einzug. Bunte Farben sind aber trotzdem nicht überall erlaubt. Manche Menschen müssen auch Arbeitskleidung tragen, zB. im Handwerk oder in den medizinischen Berufen. Viele Menschen setzen dann ein mutiges Statement, indem sie zu farbigen Socken mit keckem Muster oder  bunten Schuhen greifen. Waren es zu meiner Zeit nur einzelne Personen, die so gehandelt habe, scheint man heute eher aufzufallen, wenn man sich bieder an die vermeintlichen Vorschriften hält. Ich bewundere die heutige Jugend für dieses Selbstbewusstsein.
    Für uns Seniorinnen und Senioren gibt es ohnehin keine Vorschriften mehr. Wir dürfen unsere bunte Ader ungeniert ausleben. Und das sollten wir auch tun.Egal welche Farben du wählst, egal wie du kombinierst, egal was du dir kaufst, darauf solltest du nie vergessen: Entscheide dich für nachhaltige Produkte.
WICHTIG!
Die Modeindustrie zählt zu den größten Umweltverschmutzern weltweit. Ich will nicht mehr länger ein Teil davon sein. Lieber weniger Gewand, dafür aber unbedenkliche, umweltfreundliche, nachhaltige Produkte. 
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Bild: Canva Pro
Elisabeth und die Farben
Elisabeth und die Farben

Es macht Spaß, Farben aus vielerlei Gesichtspunkten zu betrachten.

Angefangen hat meine Begeisterung für Farbe mit meiner Liebe zur Architektur und Raumgestaltung.
Wie Farbe auf den Körper wirkt, habe ich vertieft in meinen Feng-Shui-Studien erfahren. Aber nicht nur die innere Wirkung ist interessant, auch die Wirkung der Farben auf unser Aussehen ist oft sehr überraschend. Unglaublich, welchen Unterschied die richtige Farbe machen kann. Auch dazu habe ich eine Ausbildung absolviert.

Die NCS-Farbenlehre, Studien der Farbenlehre von Johannes Itten, Goethes Farbenlehre und diverse weitere ... haben meine Reise in die Farbenwelt erweitert. Wirklich enden wird diese Reise nie, dazu ist sie viel zu faszinierend.

Vor meinem langen Aufenthalt in China habe ich am Wirtschaftsförderungsinstitut in Linz Farbe für Innenraumgestaltung unterrichtet.

Bilder auf dieser Seite: Elisabeth Mitterschiffthaler und Canva Pro

Pensionsjahre sind
edeljahre

Länger leben
 beginnt im Kopf!

Es ist an der Zeit, dass der Begriff “ALT” in unserer Gesellschaft neu definiert wird!
Wer könnte das besser als WIR ALTEN, indem wir ein neues Bild davon vorleben!

Mein absoluter Spezialtipp:
“Don´t let the old man in …”
einfach reinhören – soooo schön!

*

Endlich unendlich! – Und wie alt wollen Sie werden? 
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Rente für Fortgeschrittene – Länger leben beginnt imKopf
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gemeinsam rocken wir die Renten-jahrzehnte!

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Über mich

Jahrgang 1959, Ehefrau, Mutter, Großmutter und lebenslustige Pensionistin. Meine Hobbys neben der Familie und dem Schreiben sind unser Garten, lesen und reisen.

Ich lebe in Christkindl, das neben einer schönen Kirche in der Weihnachtszeit auch ein …

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